Weich, warm und kuschelig – Lieblingsmaterial Wolle

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Weich, warm und kuschelig – Lieblingsmaterial Wolle

Besonders im Winter sind sie unsere liebsten Begleiter: warme Strickjacken, Pullover, Mützen oder Handschuhe aus Wolle. Sie helfen uns über die kalten Tage und geben uns ein paar Extrastreicheleinheiten, wenn wir uns nach der Wärme des Sommers zurücksehnen. In diesem Artikel wollen wir Ihnen das Traditionsgewebe ein wenig näherbringen. In unserem » Trendbeitrag zum Thema Strickjacken haben wir Ihnen bereits die schönsten Wollstrickjacken für kalte Wintertage vorgestellt, heute nehmen wir das Material selbst einmal etwas genauer unter die Lupe und zeigen Ihnen die verschiedenen Arten und Herstellungsverfahren von Wolle.

Wolle: ein Allrounder für die kalte Jahreszeit

Wolle, das sind genau genommen alle spinnfähigen Haare von Säugetieren wie zum Beispiel Kamelhaar, Ziegenhaar oder Schafshaar. Die in unseren Breitengraden am häufigsten verarbeitete Wolle stammt vom Schaf. Das Haarkleid der Schafe teilt sich in das gröbere Deckhaar und das feinere Unter- oder Flaumhaar. Für die Wollqualität entscheidend sind Haarlänge, Feinheit und Kräuselung.
Wolle ist das perfekte Material für kalte Herbst- und Wintertage, denn sie ist hochelastisch und deshalb knitterfest. Wärme wird nicht abgeleitet, sondern gespeichert und sie kann Feuchtigkeit aufnehmen, was sie trageangenehm macht. Außerdem lässt sich Wolle sehr leicht färben, was für Sie eine große Auswahl an wunderbaren Kleidungsstücke bedeutet.

Wolle wird bereits seit dem 4. Jahrhundert vor Christus für die Herstellung von Kleidungstücken verwendet. Aus dieser Zeit sind erstmals größere Schafherden bekannt; Wollgewebe verdrängen das bis dahin vorherrschende Flachsgewebe. Die Schafe stammen vermutlich aus dem asiatischen Raum und gelangten erst später nach Europa. Seit dem Mittelalter haben sich vor allem Flandern und später England zu großen Wollproduzenten entwickelt.

Wolltuch: Robust und vielseitig

Die gute Nachricht dieser Saison: Das Cape ist zurück! Modern kombiniert über einer » Steppjacke und einem Rollkragenpullover oder ganz klassisch über einer dicken » Strickjacke: Das Cape ist ein toller Allrounder. Es schmeichelt Ihrer Figur und ist als Modestatement einfach unübersehbar. Im pflegeleichten und robusten Wollmix ist es beinahe unverwüstlich. Dieses tolle Cape aus dem MONA-Shop besticht durch das großkarierte Muster, freche Fransen und den praktischen Riegelverschluss in Lederoptik.

blonde, die graues Cape trägt

Schurwolle: Weich und wärmend

Reine Schurwolle ist besonders bauschig, das heißt, das Garn schließt viel Luft ein. Durch den hohen Anteil an Lanolin entsteht der perfekte Schutz gegen Kälte und Wind: eine wärmende, wasser- und windabweisende, und zugleich atmungsaktive Schutzschicht, die außerdem noch kuschlig weich ist. Diese komfortabel geschnittene Strickjacke in wunderschönen Herbsttönen macht sich besonders gut über einem schlichten Shirt und » Jeans. Mit einem warmen » Pullover, festen Schuhen und einem dicken Schal sind Sie bestens für einen Winterspaziergang gerüstet.
brünette Frau mit bunt gemusterter Strickjacke

Kaschmir: Anschmiegsam und edel

Die Premiumvariante, Wolle zu tragen, ist zweifellos Kaschmir. Dieses wunderschöne schwingende Cape in einem zarten Ecru-Ton kleidet Sie elegant und trotzdem angenehm warm. Es passt zu dünnen Seidenshirts oder lockeren » Blusen ebenso wie zu anderen Feinstrickprodukten. Besonderes Aufsehen erregt der Poncho in Kombination mit einem schmalen Kleid in einem schokoladigen Braunton. Die Jaquardbordüre mit Glanzgarn verleiht das gewisse Etwas. Kaschmir wird aus dem besonders feinen und weichen Unterhaar der Kaschmirziege gewonnen, das nicht geschoren, sondern ausgekämmt wird. Die Wolle ist unglaublich leicht und dabei sehr wärmend. Sie zählt zu den Edelwollen und wird häufig gemischt mit anderen Garnen angeboten.
Frau, die hellen Poncho trägt und in die Ferne schaut

Merinowolle: fein und funktional

Zwei bis vier Kilo Wolle pro Jahr liefern die heute vor allem in Australien gezüchteten Merinoschafe mit den charakteristisch gewundenen Hörnern der Böcke. Ihr Flaumhaar ist sogar feiner als das menschliche Haar. Merinowolle ist ein wahrer Alleskönner: Die atmungsaktive und geruchsneutrale Wolle kratzt nicht und ist temperaturausgleichend, Eigenschaften, die sie zu einem wichtigen Rohstoff für Sport- und Funktionskleidung machen. Kleidung aus Merinowolle eignet sich im Winter besonders gut für den „Zwiebellook“: mehrere Schichten, die übereinander getragen werden. Weil sie so hautsympathisch ist, empfehlen wir Ihnen besonders Kleidungsstücke, die Sie nah an der Haut tragen, wie zum Beispiel diesen schicken Pullover. Rollkragen und Zopfmuster werten die Strickware optisch auf und setzen Akzente. Kombinieren Sie mit einem ausgestellten Rock in einer etwas kräftigeren Farbe oder sportlich mit Jeans und einer leichten » Steppweste.
Frau mit blauem Rollkragenpullover
Was schätzen Sie an Wolle? Welche Wollart ist in Ihrem Kleiderschrank zu finden?

Der Beitrag Weich, warm und kuschelig – Lieblingsmaterial Wolle erschien zuerst auf MONA Magazin.

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