Ausbildungsmarkt: Angebot größer als Nachfrage

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Ausbildungsmarkt: Angebot größer als Nachfrage
Außenansicht der Zentrale der Bundesagentur für Arbeit – Fotoquelle: Bundesagentur für Arbeit

Außenansicht der Zentrale der Bundesagentur für Arbeit – Fotoquelle: Bundesagentur für Arbeit

Platzerhalt so einfach wie nie

Die Situation am Ausbildungsmarkt der Region hat sich im Jahr 2016 aus Sicht der Jugendlichen zum Käufermarkt entwickelt. Insgesamt waren die Chancen, besonders für Bewerber aus dem aktuellen Schulentlassjahr, einen betrieblichen Ausbildungsplatz zu erhalten, so gut wie seit vielen Jahren nicht mehr.Dies liegt vor allem auch an der gestiegenen Zahl der Ausbildungsstellen.

Probleme durch demografischen Wandel

Der bundesweite Trend rückläufiger Bewerberzahlen wird sich in den nächsten Jahren wenn überhaupt nur langsam abschwächen und zu einer immer größeren Herausforderung für die Betriebe bei der Nachwuchsgewinnung werden. Die Prognosen zur demografischen Entwicklung sind eindeutig: Mit der zurückgehenden Zahl der Schulabgänger ist es bereits heute auch auf dem Ausbildungsstellenmarkt zu einem „Wettbewerb um die besten Köpfe“ gekommen.

Jugendliche müssen flexibler sein

Betriebe sollten deshalb die aktuell noch relativ hohe Zahl der Schulabgänger nutzen und sich als attraktive potenzielle Arbeitgeber präsentieren. Für die Bewerber wird im Gegensatz zu früher nicht mehr das zahlenmäßige Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage das Hauptproblem sein – in Zukunft muss die Flexibilität der Jugendlichen hinsichtlich ihrer Berufswünsche stärker in den Fokus aller am Berufswahlprozess beteiligten Akteure gerückt werden.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Agentur für Arbeit.

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